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Archive for November 2014

Mail aus Olmos

Olmos, den 27.10.2014

Liebe Freunde,

Aus Olmos sende ich Euch herzliche Grüße und hoffe, dass es jedem von Euch persönlich und in Eurem Bekannten- und Familienkreis gut geht.

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Hier in Olmos geht es mir gesundheitlich ganz gut. Dafür bin ich Gott sehr dankbar. Er schenkt mir seinen Segen jeden Tag. Dadurch habe ich Kraft, viele Dinge für das Schulprojekt tun zu können. Es ist wirklich eine Ehre, sich für die Armen einzusetzen. Ich danke Euch sehr herzlich für Eure liebevolle Hilfe beim Schulprojekt. Ich kann die nur mit Eurer Hilfe verwirklichen. Gott möge Eure Bemühung in großen Segen verwandeln.

Die Schule funktioniert ganz gut. Die Kinder lernen fleißig. Manche Kinder haben Schwierigkeiten mit ihren Hausaufgaben, weil sie zu Hause allein sind und nur wenig oder keine Unterstützung genießen. Das geschieht, besonders, bei getrennten Familien.

Die Eltern sind alle sehr froh und dankbar, dass sie diese Schule für ihre Kinder haben. Für sie ist die Schule eine große Hilfe und eine gute Vorbereitung für die Zukunft ihrer Kinder.

Auf dem Bild sieht man die Kinder bei einer Information über „Erste Hilfe“. Ein Arzt vom Gesundheitsministerium wurde zu uns eingeladen, um darüber zu sprechen. Im November und Dezember werden noch Vorträge über „Ernährung“ und „Hygiene“ folgen.

Vor zwei Wochen waren die Kommunalwahlen hier in Olmos. Ein neuer Bürgermeister wurde gewählt. Der Alltag ist zur Normalität zurück gekommen. Das ist gut so.

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Das Klima ist trocken und spät nachmittags ist es windig. Der Wasserspiegel ist weiter gesunken. Viele kleine Bauern haben Probleme mit der Wasserversorgung für ihre Felder. Wir hoffen auf dem Regen. Das wäre gut für uns alle hier in Olmos.

In der Stadt Olmos werden die Kanalisati-on für Abwasser und Trinkwasser erneuert. Deswegen gibt es überall in Olmos tiefe Gräben. Überall gibt es Löcher. Es ist, natürlich gut, dass sie sie erneuern. Das Problem ist, dass sie nicht systematisch arbeiten. Die wenigen Autos und die „Motocars“ müssen viele unangenehme Hindernisse überwinden.

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An manchen Stellen lassen sie das Abwasser frei. Man kann sich die unangenehmen Gerüche kaum vorstellen, die frei werden. Zum Glück die Sonne strahlt sehr stark und bald wird dies trocken. Aber der kontaminierte Staub wird vom Wind überall hingetragen. Hier, wo die Schule steht, sind diese Löcher für die Kinder gefährlich. Die beiden letzten Bilder zeigen deut-lich, die Hindernisse, die die Kinder unserer Schule überwinden müssen, um in die Schule kommen zu können.

Mit lieben Grüßen aus dem trockenen Olmos

Narciso Crisanto

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